Core-Update-Modus
Sicher durch das Shopware-Core-Update: aktive Plugins sichern, Update fahren, danach exakt denselben Plugin-Zustand wiederherstellen.
Wann ist der Core-Update-Modus aktiv?
Der Core-Update-Modus schaltet sich automatisch frei, sobald mindestens ein Verkaufskanal der Installation im Wartungsmodus ist. Webshop-Radar erkennt das beim Status-Refresh und blendet die zugehörigen Aktionen im Detail-Akkordeon ein.
Warum diese Kopplung? Ein Core-Update verändert die Shopware-Basis. Solange kein Verkaufskanal im Wartungsmodus ist, wäre der Shop während des Updates für Kunden erreichbar — mit unvorhersehbarem Verhalten. Die Kopplung stellt sicher, dass der Shop bewusst offline genommen wurde.
Der typische Ablauf
Ein Shopware-Core-Update scheitert in der Praxis häufig an inkompatiblen Plugins. Der Core-Update-Modus löst das in drei Schritten:
- Sicherung der aktiven Plugins anlegen — Webshop-Radar speichert remote, welche Plugins zum Zeitpunkt der Sicherung aktiv waren.
- Plugins deaktivieren und Core-Update durchführen — das eigentliche Update läuft in der Installation, ohne dass alte Plugins den Prozess blockieren.
- Plugins wieder aktivieren — nach dem Update stellst du über das Dashboard genau die Plugins wieder her, die vorher aktiv waren.
Schritt 1: Sicherung anlegen
Im Detail-Akkordeon der Installation findest du im Core-Update-Bereich die Aktion „Aktive Plugins sichern". Ein Klick speichert die Liste aller aktuell aktiven Plugins samt Version in Webshop-Radar.
- Die Sicherung ist eine reine Zustandsliste — es werden keine Plugin-Dateien kopiert
- Zeitstempel und Anzahl der gesicherten Plugins werden angezeigt
- Eine bestehende Sicherung kann jederzeit durch eine neue ersetzt werden
Schritt 2: Core-Update durchführen
Das eigentliche Core-Update führst du in der Shopware-Installation durch — je nach Setup über den Shopware-Updater, die Konsole oder euren Deployment-Prozess. Webshop-Radar greift hier bewusst nicht ein.
Empfehlung. Lege vor jedem Core-Update zusätzlich ein vollständiges Backup von Datenbank und Dateisystem an. Die Plugin-Sicherung in Webshop-Radar ersetzt kein Backup.
Schritt 3: Plugins wieder aktivieren
Nach dem Core-Update siehst du im Dashboard die gesicherte Liste. Über „Gesicherte Plugins aktivieren" reaktivierst du alle vormals aktiven Plugins in einem Durchgang.
- Plugins, die nach dem Update nicht mehr kompatibel sind, werden übersprungen und einzeln ausgewiesen
- Der Vorgang läuft als Bulk-Aktion mit Live-Fortschritt — wie beim Bulk-Plugin-Update
- Ein vollständiges Log steht anschließend zum Download bereit
Voraussetzungen
- Das kostenlose WebshopRadar-Plugin muss installiert und aktiv sein (siehe Kapitel 5)
- Mindestens ein Verkaufskanal der Installation muss im Wartungsmodus sein
- Die hinterlegte Integration braucht Schreibrechte auf Plugins